Archiv für Januar 2009

Gänsewacht in der Zeitung

In “Die Welt” erschien ein Artikel über die Gänsewacht in Ostfriesland.

gansewacht_zeitung_thu.jpg

Bitte lesen Sie diesen Zeitungsartikel durch Klick auf den Link oder das Bild.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Ende des Artikels * * * * * * * * * *

^ nach Oben ^

Entscheidung bei idee-natur

Projektantrag nach langwierigen Verhandlungen eingereicht

ideenatur_banner_02.jpg

 

 

 

 

Der Wettbewerb “idee-natur” ist nun in die entscheidende Phase gekommen. Wie wir im vergangenen Jahr berichteten, haben wir als ein Projektpartner mit dem “Landschafts- förderverein Oberes Rhinluch e.V.” und regionalen Kooperationspartnern an diesem bundesweiten Wettbewerb teilgenommen, der “innovative” Naturschutzprojekte fördern sollen. Nachdem die Projektskizze als eine der zehn Auserwählten erfolgreich war, ging es im zweiten Halbjahr 2008 darum, diese Ideen zu konkretisieren und in einen Projektantrag zu formulieren.

linum_01_thu.jpg

Da es nicht mehr nur um Interessenbekundungen für dieses Projekt ging, sondern - im Fall der Bewilligung -, um konkret zu realisierende Maßnahmen, war es nicht leicht, die Interessen der verschiedenen Landnutzer unter “einen Hut” zu bekommen. Im Ergebnis vieler Vermittlungen zwischen den Interessengruppen der Region konnten aber viele wichtigen Entscheider und die beteiligten Verwaltungen für das Projekt gewonnen werden. So gelang es, einen umfangreichen “Integrierten Projektantrag” zu formulieren und Ende 2008 fristgerecht einzureichen. Nun liegt es in den Händen der Jury des BfN (Bundesamt für Naturschutz), des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktor-sicherheit) und des BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) über die Qualität und die Förderungswürdigkeit der vorgeschlagenen Projekte zu befinden, die Mai 2009 ihre Förderungsentscheidung bekannt machen möchte.

Helfen Sie Lebensräume rettenWegen der herausragenden Stellung des Gebietes für den internationalen Vogelzug und der besonderen Bedeutung der wieder zu vernässenden Moorflächen und Feuchtwiesen mit Blick auf die Lebensgemeinschaft vieler bedrohter Pflanzen- und Tierarten (insbesondere Vögel!) hoffen wir insbesondere wegen der Vogelwelt sehr auf eine positive Juryentscheidung. Nicht zuletzt wegen der großen Bedeutung der Moore für den Klimaschutz (Moore sind die wichtigsten Speicher des Klimagases Kohlendioxid!) wäre die Realisierung des Projektes für uns alle wichtig. Wir sind guten Mutes, dass der Antrag erfolgreich sein wird. Aber, wie es auch ausgeht:

Wir möchten an dieser Stelle den zahlreichen ehrenamtlich Mitwirkenden und den in die Antragsentwicklung eingebundenen Landesbediensteten für ihren tollen Einsatz ganz herzlich danken. Insbesondere gilt der Dank aber den führenden Mitgliedern des “Landschaftsfördervereins Oberes Rhinluch e.V.”, so der Vorsitzenden Jana Albrecht, Karl-Heinz-Sass und Torsten Seeger, sowie Dr. Norbert Schneeweiß (Naturschutzstation Rhinluch) ohne deren unermüdlichen und unverzagten Bemühungen und große Ausdauer der Antrag niemals fertiggestellt worden wäre.

Wir sagen als treue Projektpartner schlicht: Danke dafür!

Dr. Eberhard Schneider

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Ende des Artikels * * * * * * * * * *

^ nach Oben ^

Heimische Brutvögel in Gefahr

Statusreport “Vögel in Deutschland 2008″ bestätigt Befürchtungen

vogel2008_collage.jpgDer Deutsche Dachverband der Avifaunisten (DDA) hat in Zusammenarbeit mit dem BfN (Bundesamt für Naturschutz) den zum zweiten Mal erscheinenden Statusbericht zur heimischen Brutvogelwelt veröffentlicht. Dem für die Einschätzung der Bestandesentwicklungen wichtigen Werk liegen detaillierte Zahlen zugrunde, die meist von ehrenamtlich Tätigen Feldornithologen und der Arbeitsgemein- schaft der Vogelschutzwarten zusammengetragen wurden. Leider verkünden die Zahlen nur wenig Erfreuliches:

  • Fast die Hälfte der heimischen Brutvogelarten steht auf der “Roten Liste” oder zumindest auf der sogen. Vorwarnliste der gefährdeten Arten
  • Bodenbrütende Feldvögel haben nach wie vor sehr schlechte Zukunftsaussichten bei uns in Deutschland (und nicht nur hier, sondern auch in England ist die gleiche Situation festgestellt), denn die abnehmende Tendenz der Bestandesentwicklung hält an
  • auch Arten die auf Feuchtgebiete angewiesen sind und einige Küstenvogelarten sind im Bestand gefährdet

Als besonders gefährdend für die Vogelwelt wird unter Anderem die aktuelle Agrarwirt- schaft und die dafür verantwortliche Politik eingeschätzt. Wegen des zunehmenden Anbaus sogenannter Energiepflanzen zur Erzeugung von Biogas und so unsinnigem wie unwirt- schaftlichem “Biotreibstoff” werden zum Beispiel auch bisher brach liegende Flächen wieder in wertlose großflächige Monokulturen umgewandelt.

Auch wenn der Bericht ernüchternde Ergebnisse für einen Großteil unserer Vogelwelt aufweist: Diese Erkenntnisse zeigen einmal mehr, dass unser Engagement im Schutz der Lebensräume (=Habitatschutz) genau der richtige Weg für den Schutz der Vogelwelt ist. Wir werden uns nicht entmutigen lassen und unser Konzept “Landerwerb zum Vogelschutz” weiter Helfen Sie Lebensräume rettenausbauen. Denn so können wir verhindern, dass wertvolle Areale dem umweltschädlichen Flächenverzehr durch industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft zum Opfer fallen. Von uns erworbene Grundflächen dürfen satzungsgemäß nicht veräußert werden und sie dienen deshalb auf immer ausschließlich Zwecken des Vogelschutzes und Naturschutzes und dienen der Vogelwelt als sicheres Refugium.

Weitere Informationen und das Heft erhalten Sie bei
>>www.dda-web.de  und >>BfN
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Ende des Artikels * * * * * * * * * *

^ nach Oben ^