Erfolgreiche Konferenz


Kurzbericht aus Rusne und von der Narew


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In Rusne hat das VsK in der vergangenen Woche in Zusammenarbeit mit dem BBN und örtlichen Interessengruppen die “1.Internationale Transbaltica-Konferenz Vogelzug und Naturschutz” abgehalten. Alle Beteiligten waren der Meinung, dass diese Konferenz ein voller Erfolg war.

Neben Fachvorträgen zu Themen des Vogelschutzes und des Umweltmanagements gab es interessante Fakten über regionale Besonderheiten. Tenor und Ergebnis der Veranstaltung war, dass die Region enorme Potentiale hat, welche einerseits in den zu bewahrenden und zum Teil wiederzubelebenden Naturschätzen zu finden sind und andererseits in den Möglichkeiten des Naturtourismus liegen. Denn das Memeldelta ist ein Drehkreuz des Vogelzugs migrierender Arten, die in nördlichen Gebieten brüten und im Winter südliche Gefilde aufsuchen. Hier rasten alljährlich tausende Vögel. Nun gilt es, diese Potentiale im Sinne der Bewohner des Deltas zu nutzen, so dass die Menschen ihr Einkommen haben, ohne jedoch die Natur dabei zu übernutzen und letztlich zu zerstören. Wir möchten unser Know-How zur Verfügung stellen und planen bereits weitere Veranstaltungen, um die Zusammenarbeit zu fördern und konkrete Projekte in Gang zu setzten.

Zurzeit arbeiten wir an der Dokumentation zur Konferenz, damit die wertvollen Ergebnisse für Interessierte zur Verfügung stehen. Sie werden hier erfahren, wenn diese Publikation bereit steht.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei den Menschen vor Ort bedanken, die uns herzlich empfangen und die Konferenz durch die hervorragende Organisation zu einem Erfolg gemacht haben.

Narew

Auf dem Rückweg von Rusne haben wir in Polen an der Narew Halt gemacht. Unsere polnischen Kollegen haben dort im Frühjahr dieses Jahres Pflegemaßnahmen durchgeführt (wir berichteten >>hier lesen<<), die wir uns nun anschauen konnten.

 

Auf den Aufnahmen können Sie sehen, wie die ehemals dicht mit Büschen und kleinen Bäumen zugewachsenen Wiesen an der Narew sich nunmehr offen darstellen. Einzelne Büsche und kleine Bäume verblieben als Rückzugsmöglichkeiten für Kleintiere und andere.

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Projektbetreuer/in vor Ort (v.l.n.r.); Anna Suchowolec, Arek Gorczewski (beide PTOP) u. Dr. E.Schneider

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Alter Seitenarm der Narew

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