"Jagd - Naturschutz oder blutiger Sport?" · Tragödie in Jägerfamilie mit zwei Toten

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Liebe Freundinnen und Freunde einer Natur ohne Jagd,

 

eine Minderheit von 0,4 Prozent der Bevölkerung hat ein blutiges Hobby und läuft gerne schwer bewaffnet durch die Natur, um wild lebende Tiere tot zu schießen. In Jagdzeitschriften und auf Jägertagungen geben die Hobbyjäger die „Freude am Beutemachen“ und ihre „Lust am Töten“ offen zu.

In letzter Zeit wird die Kritik an der Hobbyjagd auch in den Medien immer wieder laut. So wurde in der letzten Ausgabe von „hart aber fair“ in der Diskussion zwischen Tierschützern und Jägern deutlich: Jagd ist ein Hobby, hat aber mit Ökologie nichts zu tun.

 

ARD-Talkshow: „Jagd - Naturschutz oder blutiger Sport?",

 

"Jagd - Naturschutz oder blutiger Sport?", so lautete die Frage in der ARD-Talkshow "Hart aber fair" vom 29.04.2013 mit dem Titel "Tier oder wir - Wie viel Natur erträgt der Mensch?".

In diesem Zusammenhang wurde übrigens auch über unsere Strafanzeige gegen die Fuchs-Massentötung in Hessen berichtet.

Siehe dazu: www.abschaffung-der-jagd.de/presse/index.html#112703a1730a60a02

 

In der ARD-Mediathek können Sie „Jagd - Naturschutz oder blutiger Sport?“ (Hart aber fair, Sendung vom 29.04.2013) ansehen:

www.ardmediathek.de/das-erste/hart-aber-fair/21-34-uhr-jagd-naturschutz-oder-blutiger-sport?documentId=14387718

Sehen Sie „Wildtiere erobern die Städte“ (Hart aber fair, Sendung vom 29.4.2013) hier:

www.ardmediathek.de/das-erste/hart-aber-fair/21-50-uhr-wildtiere-erobern-die-staedte?documentId=14387740

Die gesamte Diskussion sehen Sie hier:

www.ardmediathek.de/das-erste/hart-aber-fair/21-00-uhr-tier-oder-wir-wie-viel-natur-ertraegt-der?documentId=14387630

 

BILD titelte nach der Sendung: „HART, ABER FAIR - Tierquäl-Vorwürfe gegen Textil-König“.

Denn der Jäger und Trigema-Chef Wolfgang Grupp musste sich und sein blutiges Hobby in der Sendung immer wieder verteidigen. BILD schreibt dazu:

“Grupp beharrt darauf, dass die Jagd der Ökologie diene. „Focus"-Journalist Miersch genervt: „Sagen Sie doch einfach, Sie produzieren Wildfleisch. Und dann ist es auch gut. Aber lassen Sie die Ökologie doch mal weg."

 

BILD zitiert auch die Journalistin und Tierschützerin Hilal Sezgin:

„Die Jagd läuft auf das Schießen hinaus. Es endet immer damit, dass das Tier erschossen wird. Wir wollen aber mit anderen Tierarten zusammen leben".

(bild.de, 30.4.2013)

www.bild.de/politik/inland/hart-aber-fair/tierschuetzerin-geht-auf-unternehmer-grupp-los-30209958.bild.html

 

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Schusswaffe im Haus erhöht Risiko von Familientragödien:

Tragödie in Jägerfamilie mit zwei Toten

 

Ein 66-Jähriger Mann hat in Östringen seinen 65-jährigen Bruder und dann sich selbst mit einer Schrotflinte erschossen. Dies meldet die Rhein-Neckar-Zeitung am 3.5.2013. Laut Polizei habe möglicherweise der Vater der Brüder, der Jäger war, die Waffe legal erworben.

 

Eine Schusswaffe im Haus erhöht nachweislich das Risiko von Familientragödien.

Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt, kommt es zu 100 Toten bei Familiendramen jährlich in Deutschland - meist mit legalen Waffen. „Denn allein die Tatsache, dass man eine Schusswaffe besitzt, kann dazu führen, dass es dann im Konfliktfall eher mal zu so einer Gewalttat kommt, die vielleicht nicht passiert wäre, wenn es eben keine Waffe gegeben hätte“, erklärt der Kriminologe Dietrich Oberwittler vom Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, der ein Projekt zum Thema Familiendramen leitet (TV Südbaden aktuell, 8.7.2011).

 

Jedes Jahr sterben in Deutschland bis zu 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen. Alleine in Deutschland. Dazu kommen die erschreckend vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, dem Opfer aber beispielsweise ein Bein amputiert werden musste.

 

Lesen Sie dazu: Menschen als Jägeropfer - Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen 2013

http://www.abschaffung-der-jagd.de/menschenalsjaegeropfer/jagdunfaelle-und-straftaten-2013/index.html

 

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Liebe Tierfreunde, durch Leserbriefe und Zuschauerrückmeldungen können wir alle dazu beitragen, die Wahrheit über die Jagd  weiter an die Öffentlichkeit zu bringen!

 

In diesem Sinne viele Grüße

von der Initiative zur Abschaffung der Jagd

www.abschaffung-der-jagd.de