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Jeder, dem eine Spur Naturschutz ein Anliegen ist, sollte diese Abwehr unterstützen. Eb Schneider

Der Mainzer Sand ist in Gefahr! (Petition)

Sehr geehrter Damen und Herren! Ich wende mich an Sie, da einer der größten Naturschätze Deutschlands massiv bedroht ist. Den Mainzer Sand muss ich Ihnen als naturwissenschaftlich bzw. naturschutzfachlich aktive Organisation nicht extra vorstellen. Einen schnellen Einstieg gibt folgender Link: \"www.mainzer-sand.de\". Hier heißt es: \"Der Mainzer Sand ist ein besonderes ökologisches Juwel: Er hat eine in Europa einzigartige Pflanzenwelt, Relikt der nacheiszeitlichen Steppenlandschaften. In ganz Mitteleuropa ist es das einzige Gebiet, in dem sie sich in dieser Form und Artzusammensetzung erhalten hat. Rechtlich schlägt sich die Bedeutung des Mainzer Sandes in verschiedenen Schutzstati der höchsten Kategorien nieder. Seit 1939 ist er auf nationaler Ebene als Naturschutzgebiet ausgewiesen, das 1997 um militärisch genutzte Flächen und das Mombacher Oberfeld ergänzt wurde. Höchsten Schutz genießt er auch auf europäischer Ebene: Er gehört zum Natura 2000 Netzwerk, mit dem die europäische Staatengemeinschaft den Verlust der biologischen Artenvielfalt stoppen will. Damit ist er Teil unseres gemeinsamen europäischen Naturerbes und als solches als FFH- und EU-Vogelschutzgebiet geschützt.\" Dennoch ist dieses Schutzgebiet durch den geplanten sechsspurigen Ausbau der A643 stark gefährdet! Die jetzt schon das isolierte NSG zerschneidende Autobahn soll verbreitert werden – und zwar von jetzt 4-spurig auf dann 6-spurig, wenn es nach dem Bundesverkehrsministerium geht. Damit würden weitere Tausende Quadratmeter dem Asphalt zum Opfer fallen. Und das, obwohl es Alternativen gibt. Seit Jahren hat sich eine lokale/regionale Bürgerbewegung aus Naturschutzverbänden und Parteiorganisationen fast aller örtlichen Parteien für einen sanfteren Ausbau stark gemacht und sogar die Landesregierung von ihren Plänen überzeugen können. Darauf nimmt die Bundesregierung leider keine Rücksicht und hat mit einer Weisung das Land aufgefordert, die naturzerstörendste Variante durchzuführen. Nun drängt die Zeit! Noch können wir vor Beginn des Planfeststellungsverfahrens etwas bewegen. Ich bitte Sie, informieren Sie Ihre Mitglieder über die Geschehnisse und bitten Sie sie, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen, die ebenfalls unter \"www.mainzer-sand.de\" zu finden ist. Es haben bereits mehrere Tausend Menschen unterschrieben. Nutzen Sie die Online-Petition, legen sie die Unterschriftenlisten (von der Website herunter zu laden) bei Ihren Veranstaltungen und Info-Ständen aus und helfen Sie uns, dieses nationale Naturerbe mit europäischer Bedeutung zu retten! Vielen herzlichen Dank dafür und Mit freundlichen Grüßen Hans-Helmut Ludewig Am Stollhenn 14 55120 Mainz


 

Bitte um zahlreiche Unterstützung der Petition:

Sprengstoffrecht - Änderung des Sprengstoffgesetzes im Hinblick auf Natur- und Tierschutz vom 13.08.2012
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_08/_13/Petition_26352.html

Dazu meine Anmerkung:

Es wäre absolut aus Tierschutzgründen zu wünschen, dass dem verbreiteten Blödsinn der Knallerei ein Riegelchen vorgeschoben wird - insbesondere hinsichtlich der Genehmigungshoheit der Kommunen

Dr. Eberhard Schneider

Archiv Projekte





Gericht bestätigt BUND-Bedenken beim Horstmannsteg

Köln/Rhein-Sieg-Kreis, 21.11.2017: Das Verwaltungsgericht Köln hat in der heutigen Verhandlung zum Bau einer neuen Brücke zwischen Allner und Hennef den Befreiungsbescheid in vielfacher Hinsicht in Frage gestellt und erheblich kritisiert. Die Kreisverwaltung Siegburg nahm daraufhin ihren Bescheid noch in der Verhandlung zurück. Sie trägt die Kosten des Verfahrens.

Das Gericht hat die Einschätzung der Stadt Hennef, der Kreisverwaltung und der Bezirksregierung Köln nicht geteilt, wonach der geplante Bau einer Pylonbrücke als Ersatzbau für den maroden Horstmannsteg anzusehen sei, vielmehr hob es die hohe Bedeutung des FFH-Gebietsschutzes hervor. Es warf zudem die Fragen auf, warum eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht gemacht worden sei, ob ein Planfeststellungsverfahren nicht für alle Beteiligten zielführender gewesen sei und ob hier eine naturschutzrechtliche Befreiung überhaupt zulässig sei, ein atypischer Einzelfall sei jedenfalls nicht zu erkennen.

Der BUND NRW, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Frank Niederstadt aus Hannover und finanziell unterstützt vom Vogelschutz-Komitee e.V., hatte die Klage erhoben, da die geplante Brücke in der gewählten Bauweise die weitere Entwicklung der Siegaue auf einer Fläche von ca. 200 Hektar erheblich beeinträchtigt hätte und umfangreiche Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen zum Schutz des FFH- und Naturschutzgebietes nicht ergriffen worden waren.

Der klagende Naturschutzverband hatte von Anfang an auf ein rechtmäßiges Genehmigungsverfahren einer neuen Brücke gedrungen und dem Heimatverein und der Stadt Hennef nach dem Scheitern der Vergleichsgespräche dringend empfohlen, zumindest parallel zum laufenden Rechtsverfahren eine neue Planung aufzubauen. Die Stadt war nicht bereit gewesen, auf die Pylonvariante mit einem 25 Meter hohen Tragmasten zu verzichten und den auf 4 Meter verbreiterten Neubau auf der Trasse des alten Horstmannsteges zu führen. Nun ist die Stadt aufgerufen, eine neue Planung zu entwickeln.

Ein breiter Schulterschluss der Verwaltungen, bis hin zu den Aufsichtsbehörden und der Bezirksregierung, die eine Aufsichtsbeschwerde des BUND im Vorfeld der Klage negativ beschieden hatte, hat zu der aktuellen Planung geführt. Die so entstandene Fehlplanung aufrecht zu erhalten und damit die rechtlichen Vorgaben zu umgehen, scheiterte nun an der Kritik des Verwaltungsgerichtes und führte zur Rücknahme des Befreiungsbescheides durch die Kreisverwaltung.

Der BUND betont, dass die Anwendung geltenden Rechtes eigentlich erste und zentralste Aufgabe der Verwaltungen und Aufsichtsbehörden ist und diese nun aufgerufen sind, ihre Arbeitsweise grundsätzlich zu überprüfen. Nachdem der BUND seit Jahren Klagen gegen fehlerhafte Bescheide gewinnt (Kormoran, Drachenfels, S13, Friedwald, Horstmannsteg), ist ein Umdenken in den betroffenen Verwaltungen im Umgang mit dem geltenden Recht angezeigt.

Der BUND hat bereits im Gerichtssaal seine Bereitschaft signalisiert, an einer zügigen und guten Gesamtlösung mitzuwirken, damit eine neue Brückenverbindung zwischen Allner und Hennef möglich wird.

V.i.S.d.P.:
BUND-Kreisgruppe Rhein-Sieg
Achim Baumgartner (Sprecher)
Steinkreuzstraße 10/14
53757 Sankt Augustin
02241 145 2000


 

Obstblütenlandschaft Botzdorf-Hennesenberg

 

Projektziel: Entwicklung eines zusammenhängenden Landschaftsschutzprojektes mit verschiedenen Schutzschwerpunkten:
1.) Schutz und Entwicklung der Biologischen Vielfal (ehemalige Sandgruben, Hudelandschaft, Streuobstwiesen, Obstsortenschutz, Artenschutz),
2.) Vermittlung der biologischen Vielfalt (Presse, Ausstellungen, Exkursionen, Homepage) und
3.) vielfältiges Bürgerengagement (Netzwerk Netzer und Vereine, Firmenkooperation)

Ort: Bornheim in Nordrhein-Westfalen

Biotoptypen: offene Sandflächen, Grünland, Trockenrasen, Rohboden, Teich, Tümpel, Obstwiesen, Eichenhainbuchenwälder, Hudebäume

Zielart: Kreuzkröte, Wechselkröte, Gelbbauchunke, Springfrosch, Baumfalke, Ziegenmelker, Wendehals u.a.m.

 

Projektziel: Entwicklung eines zusammenhängenden Landschaftsschutzprojektes mit verschiedenen Schutzschwerpunkten:
1.) Schutz und Entwicklung der Biologischen Vielfal (ehemalige Sandgruben, Hudelandschaft, Streuobstwiesen, Obstsortenschutz, Artenschutz),
2.) Vermittlung der biologischen Vielfalt (Presse, Ausstellungen, Exkursionen, Homepage) und
3.) vielfältiges Bürgerengagement (Netzwerk Nutzer und Vereine, Firmenkooperation)
Ort: Bornheim in Nordrhein-Westfalen

Biotoptypen: offene Sandflächen, Grünland, Trockenrasen, Rohboden, Teich, Tümpel, Obstwiesen, Eichenhainbuchenwälder, Hudebäume

Zielart: Kreuzkröte, Wechselkröte, Gelbbauchunke, Springfrosch, Baumfalke, Wespenbussard, Ziegenmelker, Baumpieper, Feldschwirl, Neuntöter, Schwarzkehlchen, Turteltaube, Steinkauz, Kirschprachtkäfer, Sandlaufkäfer u.a.m.

Träger: BUND NRW Naturschutzstiftung / BUND Kreisgruppe Rhein-Sieg-Kreis und Vogelschutz-Komitee (VsK) jeweils als Eigentümer; mit Hilfe örtlicher Vereine (Landschafts-Schutzverein Vorgebirge, Heimat- u. Eifelverein Bornheim, Heimatverein Roisdorf).
Das Projekt wird mit dem Vogelschutz-Komitee e.V. aufgebaut und betrieben. Lokale Nutzer (insbesondere Ponyhalter, Landwirte) werden mit eingebunden.
Die Heimatvereine stehen hier seit vielen Jahren mit den klassischen Naturschützern Seit an Seit, da die Grubenflächen gegen überzogenen Quarzkiesabbau und eine Mülldeponiefolgenutzung gemeinsam verteidigt werden mussten und erfolgreich verteidigt wurden.

Das Gesamtprojekt entwickelte sich aus dem Ankauf und der Pflege von zwei benachbarten Gruben in Bornheim. Es wird unter anderem von der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege und der HIT- Umwelt- und Naturschutzstiftung gefördert.
Die Pflege startete 2009, die Beweidung von Teilflächen mit Schafen begann 2010. Für 2010 wurde ein Förderantrag nach ELER (EU-Förderung) für die weitere Pflege bewilligt und umgesetzt.
Als zusätzliche Aufgabe stand 2011 die Bewältigung eines bergrechtlichen Abschlussbetriebsplanes im Raume. Das ist inzwischen abgeschlossen.

Regelmäßig finden im Jahr Pflegeaktionen statt. Bereits zweimal (2011 und 2012) konnte dabei eine große Firma im Rahmen eines social-days zur Mithilfe gewonnen werden. Circa 80 Personen kamen jeweils, um einen Tag tatkräftig zu helfen. Entsprechende Kooperationen fanden auch mit den Pfadfindern und dem THW statt.
Neben der Flächenpflege, Entbuschungsarbeiten, Obstbaumpflanzungen, dem Bau von Bienenhäuschen usw. wurden vor allem drei Gebäude im Rahmen des Projektes zurückgebaut und damit die Zersiedelung der Landschaft zu Gunsten von Biotopen, aber auch zu Gunsten des Landschaftsschutzes, gemindert.

Erste Kartierungen (Amphibien, Reptilien, Vögel, Pflanzen) im Jahr 2011 bestätigen den Erfolg der Naturschutzmaßnahmen, inzwischen (2014) sind u.a. Turteltaube, Baumpieper und Feldschwirl, Neuntöter und Schwarzkehlchen als Brutvögel nachgewiesen, der Steinkauz wurde wieder im Gebiet gesichtet, der Uhu ist regelmäßiger Gast. Erste Gelbbauchunken sind nachgewiesen worden, der Springfrosch gefördert worden, die Zauneidechse ist erstmals nachgewiesen.
Die Artenausstattung ist hochwertig und der Erhalt und die Entwicklung der Flächen ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in der Region.

Um die beiden Gruben herum integrierten wir ab 2012 mehr und mehr die umgebende Landschaft u. erweiterten das ursprüngliche Grubenprojekt. Die "Obstblütenlandschaft Botzdorf-Hennesenberg" wurde als Rahmenkonzept für eine etwa 120 ha große Kulisse entwickelt.
Weitere Flächen wurden angekauft u. bereits mehr als 130 neue Obstbäume (vor allem Kirschen und Birnen) neu gepflanzt. Mit Hilfe der Biologischen Station gerade auch besonders seltene Kirschsorten berücksichtigt. So entstanden zwei Sortengärten, für Kirschen und Birnen. In diesem Sinne wurde der Erhalt der biologisdchen Vielfalt auch auf den Sortenschutz ausgeweitet.
Eine kleine Schafherde mit 11 Tieren vor Ort ergänzt als "schnelle Einsatztruppe" inzwischen die Schafbeweidung durch einen externen Schäfer, der den Gesamtbestand beweidet. Ein Hudekonzept wurde aufgebaut.

Zu dem Teilgebiet der Abgrabungen existiert eine umfassende Ausstellung mit über 20 Bannern und ein Flyer. Die Ausstellung wird aktuell um die Bausteine Obstblütenlandschaft erweitert.

Regelmäßig finden unabhängig von zahlreichen Pflegeinsätzen mehrmals im Jahr Exkursionen z.B. zur Vegetation, zur Geologie u. zu den Tieren im Gebiet statt.
Insgesamt werden aktuell von den Vereinen (BUND, VsK, LSV) zusammen ca. 36 ha betreut.

Das Projekt ist modellhaft, weil hier Bürger selbst die Verantwortung für ihre Heimat übernommen haben u. viele Einzelbausteine zu einer nachhaltigen Gesamtlandschaft zusammenführen.

www.quarzgrube-brenig.de
www.vogelschutz-komitee.de/index.php/projekte/deutschland/nordrhein-westfalen/quarzgrube-brenig
www.vogelschutz-komitee.de/index.php/projekte/deutschland/nordrhein-westfalen/sandgrube-bornheim
www.lsv-vorgebirge.de

 

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Besuchen Sie uns

 

LSV-Aussichtsturm am Neuweg in 53332 Bornheim

 

Steinkreuzstraße 10 (Geschäftsstelle, nicht Projektgebiet)
53757 St. Augustin (Geschäftsstelle, nicht Projektgebie

 

Öffungszeiten: Turm jederzeit zugänglich

 

Achim Baumgartner

   http://www.bund-rsk.de

 

Weitere Infos

 

BUND NRW Naturschutzstiftung und Vogelschutz-Komitee e. V. jeweils als Eigentümer -vor Ort organisiert und umgesetzt durch die BUND Kreisgruppe Rhein-Sieg, mit Unterstützung vor allem des Landschafts-Schutzvereines Vorgebirge.

 

St. Augustin (Geschäftsstelle, nicht Projektgebie

 

   http://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/aktuelle-projekte-beitraege/detail/projekt-details/show/Wettbewerb/1369/

 

Quarzgrube Brenig
Die Obstblütenlandschaft bewahren

Von Antje Jagodzinski
BORNHEIM. "Ausgezeichnetes Projekt" prangt in großen Lettern auf einem Banner am LSV-Turm oberhalb von Bornheim-Botzdorf. Die "Obstblütenlandschaft Botzdorf-Hennesenberg", für die sich der BUND Rhein-Sieg-Kreis, der Landschafts-Schutzverein Vorgebirge (LSV) und das Vogelschutz-Komitee einsetzen, ist seit Dienstag ein offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Quarzgrube Brenig: Die Obstblütenlandschaft bewahren | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
   http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/bornheim/die-obstbluetenlandschaft-bewahren-article1692887.html#plx1977114920

 

    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-bonn/videounauszeichnungfuerbornheimerobstbluetenlandschaft100_size-L.html?autostart=true#banner

 

    http://www1.wdr.de/studio/bonn/nrwinfos/nachrichten/studios129012.html

 


 

Es erreicht uns eine Meldung aus unseren Vogelschutzflächen am Oberrhein: Vor ein paar Tagen habe ich ja schon über das Unwetter berichtet, das hier im Schwarzwald einige Hänge ins Rutschen gebracht hat und so manchen Keller gefüllt hat. Einige Autofahrer befanden sich plötzlich in einem Flussbett, wo früher eine Straße war. Auch unsere Wiese bei Oberkirch war betroffen. Der angrenzende Bach ging über seine Ufer und hat die Feuchtwiese komplett überflutet. Das hochstehende Gras wurde komplett umgelegt. Gemäht werden sollte ja erst im August. 
Das Hochwasser hinterließ Gott sei Dank kein Schlamm, lediglich allerlei Schwemmholz.  Die Wiese lies sich aber nicht mehr mit Maschinen mähen. Nun hatten wir aber Glück im Unglück: Es gibt einen Schäfer, der im Rahmen des Vertragsnaturschutzes die Renchufer das ganze Jahr über beweidet. Da dieses Jahr bisher trocken war, ging ihm das Futter aus und so fragte er, wo er noch weiden. Normalerweise lässt er sich dafür bezahlen.
Nun hatten wir für zwei Tage von der Herde Besuch und die Schafe haben sich über das umgedrückte Gras gemacht. Das Bild zeigt Schafe, im Vordergrund liegt noch Schwemmholz. Um dieses wird Ludwig noch kümmern. 

Danach (nächstes Jahr) können wir dann wieder wie gewohnt spät mähen (nach dem 15. Juli).


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Öffentliche Ausschreibung

Biotopschutzmaßnahmen im „Teufelswald“ – „Der Zarth von Treuenbrietzen“

Eine im Jahre 2011 mit Förderung des Landes Brandenburg durchgeführte Vorstudie hatte aufgezeigt, dass der Moorkörper im Naturschutzgebiet Der Zarth weitgehend intakt ist, dass aber die Entwässerungsmaßnahmen im Umfeld langfristig zu einer fortschreitenden Austrocknung des Moores und des gesamten Waldgebietes führen werden. Angesichts dessen hat das Vogelschutz-Komitee einen Förderantrag an das Land Brandenburg gerichtet, um durch entsprechende Gestaltungsmaßnahmen an und in den zahlreichen natürlichen und anthropogenen (Moorstichgräben) Gewässern den Wasserabfluss zu hemmen und eine wieder stärkere Vernässung des moorigen Waldgebietes und angrenzender Wiesen zu bewirken und den ehemaligen Naturzustand im von uns nutzungsfrei gehaltenen Waldgebiet (einem „Wildnisgebiet“!) bestmöglich wiederherzustellen.

Wir erhielten dann – ca. 1 ½ Jahre nach Antragstellung und Einreichung aller Unterlagen zum Vorhaben - den

Bewilligungsbescheid zur „Revitalisierung des Moor- und Feuchtwaldkomplexes Der Zarth von Treuenbrietzen“ vom 03. September 2013 – II Nebenbestimmungen –  Az.: 109013000036, BNR-ZD  129681170055.

Für diese Bereitstellung der ILE-Mittel aus dem Moorschutzprogramm des Landes Brandenburg danken wir natürlich ganz besonders. Sie sichern eine gute Zukunft für das artenreiche Waldgebiet auf Kalkmoor und die eingestreuten Waldwiesen des FFH-Gebietes.

Die Bewilligung sieht auch den Erwerb weiterer Grundflächen vor, um mit der Wiedervernässung nicht etwa private Grundstücke zu beeinträchtigen. Die ersten Kaufverträge sind bereits beurkundet, weitere Abschlüsse stehen für die kommenden Tage an. Auch für diese in das Eigentum des Vogelschutz-Komitee übergehenden Flächen ist ausdrücklich die naturschützerische Zielsetzung festgelegt, indem eine „beschränkte persönliche Dienstbarkeit“ zu Gunsten des Landes Brandenburg im Grundbuch eingetragen wird wie folgt:

Die Nutzung wird aus Gründen des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Rahmen des ILE-geförderten Projektes „Revitalisierung des Moor- und Feuchtwaldkomplexes Der Zarth von Treuenbrietzen“ folgendermaßen eingeschränkt:

  • Verbot der Ausbringung, Einleitung, Lagerung oder Ablagerung von Schmutzwasser, Gülle, Jauche, stickstoffhaltiger mineralischer Düngemittel, insbesondere chemisch-sythetischen Stickstoffs, Gärreste, Klärschlämme oder Reststoffe der Bearbeitungsprozesse von Biomasse,
  • Verbot der Anwendung, Lagerung oder Ablagerung von Pflanzenschutzmitteln jeglicher Art,
  • Verbot der Bebauung der Grundstücke (z. Bsp. Anlagen der Energiegewinnung), auch soweit sie einer baurechtlichen Anzeige oder Genehmigung nicht bedarf, sofern diese nicht unmittelbar für die Umsetzung der Naturschutzziele benötigt werden (z. Bsp. Tierunterstände bei naturschutzgerechter Beweidung, Beobachtungstürme zur Besucherlenkung).

Die von der Planungsfirma IDAS in Luckenwalde ausgearbeiteten Ingenieurleistungen zur „Verplombung“ von Entwässerungsgräben, zum „Totholzverbau“ zur Abflusshemmung und für Umgestaltung der Gewässerüberquerungen im Verlauf des (einzigen) begehbaren Weges durch den Zarth usw. kamen wie vorgeschrieben zur Ausschreibung:

Zum Submissionstermin am 04.06.14 waren insgesamt 18 Angebote eingegangen, aus denen nun die günstigsten auszuwählen sind.

Dr. Eberhard Schneider


 



Naturkleinod Wolkenburg: Mit Ihrer Hilfe schützen wir das Vogelparadies am Rhein!


 



Helfen Sie jetzt den gefiederten Opfern des Taifuns! 





Helfen Sie, damit die letzten Störche in Dedeleben bleiben!  

Archiv Tier & Artenschutz

 

05.12.2014
Tierschutz: Tierschutz - DNR-PP_Anlage_1.pdf



2.Tierschutz - DNR-PP zum Koalitionsvertrag.pdf



Vogelgrippe und Massentierhaltung „Stallpflicht ist kontraproduktiv“
Vogelgrippe tritt in Massenställen auf. Doch es hält sich die These, dass Wildvögel das Virus übertragen. Gänseforscher Johan Mooij klärt auf. (08.12.2014)
weiterführende Links:
 http://www.birdskorea.org/Our_Work/H5N1/Downloads/Scientific-Task-Force-on-Avian-Influenza-and-Wild-Birds-H5N8-HPAI-December-2014-final.pdf
immer interessant zu dem Thema auch die Seite des WAI
 http://www.wai.netzwerk-phoenix.net/

Ein älterer Bericht von Johan Mooij zur Problematik




..... Waren es nun fast 50.000 Teilnehmer, wie die Organisatoren meinen, oder „nur“ 25.0000 wie die Ordnungsbehörde meint ....

  1. ist doch völlig gleich! Jedenfalls haben sich viele Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen der Republik, Polen und anderen Ländern auf den Weg nach Berlin gemacht. In einer Sternfahrt haben 90 Traktoren und Gespanne, aus allen Winkeln Deutschlands kommend, in einem Korso die Demonstration flankiert. Noch nie waren so viele Menschen guten Willens in der „Gegenveranstaltung“ zur gerade laufenden „Grünen Woche“ in  die Hauptstadt gekommen, um Ihre Meinung kund zu tun: Sie alle „haben es satt“, weiter die Hemmungslosigkeit in der „Urproduktion“ hinzunehmen und  forderten die Politik auf zur Wende im Agrarbereich. Wenngleich die Organisatoren sich zum Start am Potsdamer Platz sehr in schier endlose Umständlichkeiten ergingen, bevor man sich erst nach 14 Uhr in Bewegung setzte und, vorbei am Landwirtschaftsministerium und Reichstag, dem Abschluss vor dem Kanzleramt zustrebte.
    Ob die verantwortlichen Politiker das zur Kenntnisnehmen und die Forderung aus dem Volk zumindest eine Spur ernst nehmen? Einige Aktive vom Vogelschutz-Komitee waren jedenfalls dabei, und wir erheben gleichermaßen die Forderung nach einer Wende, weg von der Agrarschwerindustrie! Im nächsten Jahr werden wir wieder dabei sein, wenn es auf´s Neue heißt: „Wir haben es satt!“

Dr. Eberhard Schneider



Mitmachen!

Demo in Berlin am 17. Januar 12:00 h „wir haben es satt“

www.wir-haben-es-satt.de :

„Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP! Für die Agrarwende!

17. Januar 2015  12:00 Uhr: Auftaktkundgebung, Ort: Potsdamer Platz
12:30 Uhr: Demo zum Kanzleramt“

 
Die „agrarindustrielle Schwerindustrie“ ist nicht nur tierfeindlich sondern einer der größten Widersacher des Natur- und Artenschutzes!
Der massiv fortschreitende Artenschwund im „Offenland“ ist nahezu ausschließlich der „modernsten Landwirtschaft weltweit“ (Prof. Dr. Michael Succow) mit dem Einsatz immer Gigantischer werdender Maschinerie, Überdüngung und Pestizideinsatz (z. B. auch Nicotinoide!) zuzuschreiben. Um dieses alles, einschließlich Massentierhaltung mit wehrlosen und endlos gequälten Tiere, realisieren zu können, nimmt die „Agrarschwerindustrie“ in unerträglichem Maße Grund und Boden in Anspruch. Die Bodenpreise sind in schwindelerregende Höhen von durchschnittlich 17.000 bis 19.000 EUR/ha gestiegen. –Das verkündete dieser Tage stolz die BVVG, welche im Auftrag des Finanzministers bundesweit die letzten Reste an bisher „volkseigenem“ Grund und Boden verscherbelt – zu Höchstpreisen. Landwirte mit „kleineren“ Betrieben (sofern diese nicht ohnehin auch schon Eigentum von Konzernen sind!), haben da keine Chance mehr! Aus den Erträgen kann ein „Kleinbetrieb“ solche Grundstückspreise nicht refinanzieren. Wenn dazu dann die Agrarschwerindustrie propagiert, dass die „nachhaltige“ Bewirtschaftung den Erhalt der Böden bewirke, ist das ebenso unwahr wie die Behauptung, dass dies alles der Erzeugung von Lebensmitteln dient. Vielmehr werden die Produkte der Felder und Wiesen vorrangig der, so hoch subventionierten wie unsinnigen und politisch völlig verfehlten, Energiegewinnung. Von den Miet-Erträgen der „Windparks“ auf Agrarflächen (und in kahl geschlagenen Wäldern!) ganz zu schweigen.

Der Rückgang zahlreicher Vogelarten im Bereich der Felder und Wiesen ist europaweit ganz erschreckend. Vormals nahezu allgegenwärtige Arten wie Feldlerche, Feldsperling, Goldammer,
Rebhuhn u.v.a.sind verschwunden oder im rapiden Niedergang. Um die Habitate vor den Arten schädigenden Folgen der Agrarschwerindustrie zu bewahren, bleibt nur der Weg, gegen
sie anzutreten und den nicht vermehrbaren, aber immer knapper werdenden Grund und Boden zu erwerben. – Das Vogelschutz-Komitee praktiziert das seit vielen Jahren erfolgreich.

Aber: Der Naturschutz steht da beim „end of pipe“. Die horrenden Bodenpreise sind nicht mehr zu bewältigen. Die sehr rasch sich auf hunderttausende von EURO belaufenden Summen in nur einem solchen Objekt kann der „nicht amtliche“ Naturschutz noch weniger aufbringen als die meist untätig bleibende „öffentliche Hand“.
Darum MUSS die „Agrarwende“ weit umfassender ausfallen als es die Forderung der Demonstration zum Ausdruck bringt. – Wir benötigen: „Der Konzerne Land in Bauernhand!“  - und nehmen als Vogelschutz-Komitee an der Demo bei.

– Bitte schließt Euch zahlreich an!

Dr. Eberhard Schneider



Warum ein Viertel der Zugvogel-Arten in Gefahr ist Für eine halbe Milliarde Zugvögel ist Deutschland eine wichtige Überflug- und Rastregion. Doch viele Arten sind in ihrem Bestand gefährdet. Davor warnt das Bundesamt für Naturschutz. Deutschland ist eine wichtige Drehscheibe für die Vogelwelt. Zu den Vögeln, die kommen, um hier zu überwintern, zählen etwa nordische Gänsearten oder auch Rotkehlchen aus Skandinavien, die sich von der in Deutschland heimischen Art unterscheiden. Wildgänse, Störche, Kiebitze und viele andere Vögel ziehen jedes Jahr über die Bundesrepublik und nutzen sie als Rast- und Brutstätte. Insgesamt rund 500 Millionen Zugvögel sind es jedes Jahr, die hier zeitweise leben. (11.03.2014)    



Frühzeitiger Frühjahrs-Vogelzug – immer zum Besten?
Sei es eine  Auswirkung des sich wandelnden Klimas oder „nur“ des aktuellen Wettergeschehens, die frühen Folgen des milden Winters: Nicht nur die Vegetation hat einen zeitlichen Vorsprung gegenüber der sonst üblichen Entwicklung. Die Balz der Wildtauben, Nestbau der Rabenvögel, Sperlinge und anderer Arten im urbanen Bereich sind augenfällige „Frühjahrsboten“.
Lesen Sie bitte hier weiter




Pressemitteilung

Ökologische Besserung für das Naturschutzgebiet Zarth

In den kommenden Wochen wird es etwas unruhig am idyllischen Wanderweg durch das Naturschutzgebiet „Der Zarth von Treuenbrietzen“ Mit dem Ende der Brutzeit der Vögel beginnen die Maßnahmen zur „Revitalisierung des Moor- und Feuchtwaldkomplexes „Der Zarth“. Dieses Vorhaben wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und ist kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg. Ziel ist ein besserer Wasserrückhalt im Waldgebiet, um das weitere Austrocknen des noch recht intakten Moorkörpers zu verhindern.

In verschiedenen Vorhabenabschnitten sind bis zum Jahresende drei Firmen im Naturschutzgebiet und im südlichen Quellgebiet tätig. Für die Koordinierung und Leitung der Bauausführung ist Eric Haase von der IDAS Planungsgesellschaft, Luckenwalde vor Ort. Er freut sich, dass drei regionale Fachfirmen in den Ausschreibungen überzeugten: Firma R.-P. Meyer-Luhdorf mit Sitz in Lübben / Neuendorf, übernimmt mit besonderer Raupentechnik die Neueinrichtung von besonders schwer zugänglichen Mahdflächen und der „Hagerungsmahd“. Der naturnahe Holzeinbau und Grabenverfüllungen zur Abflusshemmung in den Fließgewässern wird von der Firma Arkadis aus Zossen ausgeführt. Wegeausbesserungen und Anlage von Furten anstelle von Rohrdurchlässen und Aufbau hölzerner Fußgängerbrücken erfolgen durch die Firma Feind aus Lübben . Daneben wird Andreas Päpke aus Treuenbrietzen wie bisher die jährliche Mahd und Pflege von über 40 ha Wiesen ausführen.

„Das muss gut koordiniert werden“, informiert Haase, „ es wird auch um Verständnis bei den Anwohnern gebeten dafür, dass vorläufig der Zarth nicht wie gewohnt zu Naherholung und ungetrübtem Naturerlebnis besucht werden kann.“

Stadt und Verwaltungen sind über den Bauablauf informiert und in die Bauberatungen einbezogen, ebenso eventuell betroffene Anlieger. „Nach erfolgreichem Maßnahmenabschluss zum Jahresende finden die Zarth-Besucher eine verbesserte Wegeführung mit kleinen Fußgängerstegen vor; stabile Wiesenzufahrten ermöglichen den künftigen Mahdbetrieb“, berichtet Dr. Eberhard Schneider, Präsident des Vogelschutz-Komitee e.V. als Projektträger. „Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Erhalt der besonderen Quellmoore und der klaren Fließe, der besonderen sehr artenreichen Pflanzengesellschaften und der durch über 90 Brutvogelarten charakterisierten zugehörigen Tierwelt. Entscheidend für die Erhaltung des Zarth als wertvollen artenreichen Lebensraum, der zugleich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet, ist die künftig gleichmäßige und nur wenig schwankende Wasserversorgung des Moorkörpers, der dann wieder große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxid zu speichern vermag. Würden die Fließgewässer weiterhin ihr Wasser so rasch wie bisher an die umgebenden Entwässerungssysteme verlieren, graben sie sich immer tiefer in den noch verbliebenen Moorboden ein und werden, erläutert Schneider, bei Erreichen der darunter liegenden mineralischen Bodenschichten die beschleunigte Erosion und eine verstärkte Austrocknung des Moorwaldes bewirken. Dem entgegenzuwirken ist das Ziel des Revitalisierungsprojektes. Im Übrigen stehen, so Schneider weiter, noch Mittel zur Verfügung, um im Projektgebiet verstreut liegende Grundstücke zu erwerben. Verkaufswillige Eigentümer können bei der Naturwacht in Bardenitz eine Mitteilung hinterlassen oder direkt beim Vogelschutz-Komitee e.V. in 16833 Linum, Nauener Str. 25 A – Tel: 033 922 90 631.

Dringender Hinweis: Aus Sicherheitsgründen muss wegen der verschiedenen Baustellen der Wanderweg zwischen Treuenbrietzen und Bardenitz bis Ende 2014 für Passanten gesperrt sein.

Es wird gebeten, zur Vermeidung von Unfällen, dieses Betretungsverbot zu beachten.

V. i. S. d. P.: Dr. Eberhard Schneider, Nauener Str. 25 A, 16 833 Linum
email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – dort auch Anfrage wegen Fotos.


 

Kranich aktuell

Die „Kranichzählung“ am 02. Oktober 12 ergab etwa 26.200 Kraniche, die derzeit die Schlafplätze bei Linum aufsuchen.
Mehrere hundert „kranichbegeisterte“ Besucher stellten sich in den letzten Tagen ein, um die Vögel auf den umliegenden Feldern und Wiesen bei der Nahrungssuche zu sehen oder den wahrhaft spektakulären abendlichen Einflug in die Schlafplätze zu erleben.   
E. Schneider

Da Kranichbeobachtung auch hungrig macht, schafft Adebars Kranichbrot Abhilfe:
Leckeres Fladenbrot, rein vegetarisch und mit allerbestem Olivenöl El Tordo vom VSK

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