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Elbe-Saale-Kanal


Breites Bündnis gegen Verbindungskanal

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Seit vielen Jahren wird der Ausbau der Saale, der Elbe und die Verbindung durch einen Kanal in der Öffentlichkeit diskutiert. Nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht sind diese Projekte äußerst fragwürdig. Vielmehr sind wesentliche Beeinträchtigungen für die letzten noch naturnahen Flusslandschaften vorprogrammiert, die mit Mitteln der Steuerzahler finanziert werden sollen!

Schließen auch Sie sich dem breiten Bündnis gegen dieses Bauvorhaben an!

Auf der folgenden Webseite haben Sie die Möglichkeit, sich gegen den Bau des Kanals auszusprechen:
www.elbe-saale-kanal-nein.de

Nutzen Sie diese Plattform und geben Sie die Adresse an Freunde und mögliche Interessenten weiter! Danke…

 

Memeldelta



Helfen Sie dem Storch mit Ihrer Weihnachtsspende


Siehe dazu auch:

rusne_08-2008_12_thumbAn der russisch-litauischen Grenze liegt das Deltagebiet der in die Ostsee mündenden Memel. Hier findet sich eine Landschaft, die sich noch weitgehend naturnah darstellt. Sie ist geprägt von Überschwemmungen im Frühjahr, Herbst und Winter, die je bis zu 50 Tage andauern können und in Spitzenzeiten bis zu 600 km² Landfläche betreffen. Im übrigen Jahresverlauf sind die ausgedehnten Wiesen aufgrund des hoch anstehenden Grundwassers weitläufig feucht, was intensive landwirtschaftliche Nutzung (zum Glück) erheblich erschwert. Die Kombination aus regelmäßigen Überschwemmungen, Feuchtwiesen und der Ressourcen schonenden Nutzung durch die ansässigen Bauern macht das Gebiet zu einem in Europa einmaligen Lebensraum.

Hieraus ergeben sich auch für die Vogelwelt beste Bedingungen. So wurden hier 294 Vogelarten gezählt, von denen 20 ausschließlich im Deltagebiet vorkommen. Unter diesen befindet sich beispielsweise der Seggenrohrsänger, ein an die seggenreichen Feuchtwiesen dieser Region angepasster kleiner Vogel, der weltweit sehr stark vom Aussterben bedroht ist!

rusne_08-2008_09_thumbFerner hat das Delta eine wichtige Funktion im interkontinentalen Vogelzuggeschehen, da es auf der Vogelzuglinie Arktis-Europa-Ostafrika liegt. Daher wurde es 1993 gemäß der Ramsar-Konvention in die Liste der „Feuchtgebiete mit internationaler Bedeutung“ und später in das „Natura 2000“ Netzwerk aufgenommen. Fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft, die den weltweiten Energiehunger zu stillen versucht, droht leider auch hier, die wertvollen natürlichen Strukturen, u.a. zugunsten von „Energiepflanzen“, zu zerstören.

Viele Menschen in der Region sind sich jedoch der Bedeutung und des enormen touristischen Potentials des Gebietes bewusst. Statt einer explosionsartigen Entwicklung mit Hotelneubauten, die wie an der Perlenkette hintereinandergereiht sind, setzt man hier aber auf behutsame Entwicklung. Daher wurde ein Regionalpark gegründet, der großräumig Wälder, Moore, das Netz von Flüssen, Seen, das Kurische Haff und Flächen mit landwirtschaftlicher Nutzung gleichermaßen beinhaltet. Ziel ist, das einmalige ökologische Mosaik zu erhalten. Naturnahe Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, „sanfte“ Entwicklung der Infrastruktur und des Tourismus sollen der Bevölkerung langfristigen Lebensunterhalt erhalten helfen.

rusne_08-2008_11_thumbMit Partnern aus dem Nachbarland Polen und aus Deutschland bringen wir unsere langjährigen Erfahrungen ein und unterstützen das noch frische EU-Mitglied dabei, diese Ziele zu erreichen. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rusne, dem Landkreis Silute (früher deutsch “Heydekrug”) und dem zuständigen Ministerium in Vilnius laufen derzeit Bestrebungen, großangelegte Projekte zu initiieren und notwendige Fördermittel zu akquirieren.

Im Sinne der Umweltbildung und der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen wir unsere Kollegen in der Region bereits im Vorfeld der Durchführung von Maßnahmen dabei, die Wichtigkeit der beschriebenen Aspekte weiter in das Bewußtsein der Bevölkerung zu bringen. So nahmen wir beispielsweise am Fischereifest in Rusne Teil, wo wir auf unsere Aktivitäten und die zukünftigen Tätigkeiten im Gebiet aufmerksam machen konnten. Ende Oktober 2008 durften wir in Rusne eine gut besuchte Konferenz abhalten, die unter dem Motto „Vogelzug und Naturschutz“ stand. Es trafen sich Naturschützer, Regionalentwickler und Politiker aus Litauen, Polen und Deutschland, um sich gemeinsam über die Entwicklung der Region auszutauschen. Die guten Ergebnisse der Konferenz lassen auf eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hoffen.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, wenn wir weitere konkrete Projekte in Angriff nehmen.

Seit dem 15. Januar 2009 erfährt das Projekt

“Nemunas Delta (Memeldelta): Naturschutz für die Regionalentwicklung”

Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

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Mit dem Projektträger VsK kooperiert der Bundesverband Beruflicher Naturschutz.

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Weitere Kooperationspartner aus Deutschland, Polen und Litauen sind über die am 30. März 2008 beschlossene Kooperationsvereinbarung in das Vorhaben integriert uund werden entsprechend ihrer Arbeitsgebiete zum Gelingen beitragen.

Näheres dazu siehe im ersten Zwischenbericht an die DBU.

 

Pressespiegel

 

Hier finden Sie Artikel aus der Presse, die über das Vsk berichten oder aber aus der Sicht des Vogelschutzes von besonderem Interesse sind:



Gänseschutzgebiet in Linum Das Vogelschutz-Komitee geht einen neuen Weg in Linum/Brandenburg: Mit der Beendigung der Gänsejagd in der Teichlandschaft Linum wurde ein großes Schutzgebiet geschaffen.



Tierschützer erheben schwere Vorwürfe Die Grenzpolizei rettet 66 Vögel aus einem illegalen Tiertransport. Seitdem sind die Tiere in Nürnberg untergebracht. Für die Freilassung ist es schon zu spät.



Tierschützer gegen Bärenhaltung „Verzichten Sie auf dieses elende Schauspiel!“



Köln Nachrichten Bewährungsstrafe für Kölner Vogelhändler Köln | Am vergangenen Mittwoch sprach das Kölner Amtsgericht in erster Instanz eine Bewährungsstrafe für einen Kölner Vogelhändler aus. Außerdem ordnete das Gericht die Einziehung eines Wertersatzes in Höhe von 32.000 Euro an.

 


 Naturschutzprojekt in Bornheim Obstblütenwanderung mit Panorama

 



Neues Leben an 165 km Waldbächen in Thüringen: Heimat für Feuersalamander, Bachforelle und Quelljungfer

Siegesmund übergibt für deutschlandweit einmaliges Renaturierungsprojekt 1 Mio. Euro an Naturstiftung David

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute in Oberhof einen Förderbescheid in Höhe von 997.928. Euro für die Renaturierung von Waldbächen im Thüringer Wald an die Naturstiftung David übergeben. „Waldbäche sind wesentliche Quellen für die biologische Artenvielfalt in Mittelgebirgen. Der Umfang dieser Renaturierung an Bächen ist einmalig in der Bundesrepublik. Die Naturstiftung David leistet hier Großartiges“, sagte Siegesmund in Oberhof.

Die Bäche im Thüringer Wald sehen auf den ersten Blick naturnah aus. Aber das täuscht: An vielen Stellen wurden diese Bäche begradigt, verrohrt und mit Bauwerken die Durchgängigkeit für Wasserorganismen unterbrochen. Auch die vielerorts vorhandenen Fichtenriegel am Gewässerufer bewirkten nachteilige Veränderungen beim Ökosystem Bergbach. Das führt zum lokalen Verschwinden der typischen Tierarten, aber auch zu Änderungen im Abflussverhalten, wodurch die Hochwassergefahr an den Unterläufen erhöht wird. Das Waldbachprojekt will auf ausgewählten Gewässerstrecken diese Schäden wieder beheben.

Unter der Trägerschaft der Naturstiftung David werden sieben Fließgewässersysteme im mittleren und westlichen Thüringer Wald renaturiert. Ziel ist es, an Quellbächen und Bachoberläufen die Durchgängigkeit der Fließgewässer wieder herzustellen, bachnahe Überflutungsbereiche zu schaffen  und Teiche in den Bachauen zu erhalten. Das erhöht den Strukturreichtum im Gewässerbett und dient der Artenvielfalt.

Von diesen Maßnahmen profitieren typische Tierarten der Quellbäche und Bachoberläufe wie der Feuersalamander, aber auch Fischarten wie die Groppe und Bachforelle oder aber auch Libellenarten wie die Quelljungfer.

Kooperation für den Naturschutz

Das Waldbachprojekt geht mit der heutigen Förderung in seine dritte Phase. Bereits seit 2012 arbeitet die Naturstiftung David an dem großen Renaturierungsvorhaben. So wurden bisher schon über 120 Störstellen an den Bächen beseitigt, 37 Rohrdurchlässe durch größere Durchlässe ersetzt sowie auf rund 30 Gewässerkilometern Totholz eingebracht. Die Umweltministerin dankte allen Akteuren vor Ort, ohne die das Projekt nicht realisiert werden kann. Dazu zählen Thüringenforst, Waldbesitzer und Gemeinden. „Naturschutz lebt von Kooperation. Das wird hier besonders deutlich“, so Siegesmund.

Hintergrund:

Der Freistaat fördert das Vorhaben über das Programm „Entwicklung von Natur und Landschaft“ (ENL). Daneben wird ein weiterer Teil des  Waldbachprojekts vom Bundesumweltministerium aus dem Bundes-programm „Biologische Vielfalt“ unterstützt. Weiterhin waren bei der Förderung des Gesamtprojektes bisher auch die Allianz Umweltstiftung, die Michael Otto Stiftung, das Vogelschutz-Komitee sowie die Heinz-Sielmann-Stiftung beteiligt.

https://www.thueringen.de/th8/tmuen/aktuell/presse/93812/index.aspx

 


ARTE berichtet am 11.8.2016 um 20:15 über Zugvögel, darunter auch unsere Arbeit am Dollart, am Ladoga-See sowie auf Kolguev und die Singvogelberingung an der Ems - berichtet der vom VSK langjährig in seiner Forschung an Wildgänsen geförderte Wildgansforscher Dr. Helmut Kruckenberg. 
Produziert wurde der Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus, die bereits sehr erfolgreich Terrax Deutschland von oben hergestellt hatten. Neben den arktischen Wildgänsen ist auch die Reise der Störche nach Afrika, der Flug der Waldrappe über die Alpen, Graugänse im Dienste der Wissenschaft uvm zu sehen.

Die Sendung ist auch 7 Tage lang danach in der ARTE Mediathek nachzuschauen. Als Zweiteiler läuft die Doku auch im Herbst auf TerraX.

Trailer ist hier:  http://www.arte.tv/guide/de/066397-000-A/zugvoegel 



Großes Interesse an der Quarzgrube Brening
http://www.schaufenster-bonn.de/rag-rsg-sf/docs/1350987/bornheim

 



Frankfurt/Berlin/Hamburg/München (ots) – www.wildnis-in-deutschland.de ist die neue Webseite mit allem, was man zu Wildnis in unserem Land wissen muss. Das Portal wendet sich an diejenigen, die das Thema „Wildnis“ in Deutschland voranbringen wollen und gibt ihnen Argumente, Hintergründe und Material an die Hand.
http://www.blogspan.net/presse/wildnis-in-deutschland-alles-wichtige-auf-einen-blick/mitteilung/1100495/



Friedwald an Burg Heimerzheim - Umweltschützer vom BUND klagen gegen Rhein-Sieg-Kreis
An der Burg Heimerzheim soll in einem Naturschutzgebiet mit Sondergenehmigung ein Friedwald entstehen. Dagegen klagt nun der BUND vor dem Verwaltungsgericht Köln. Im Kreishaus in Siegburg sieht man das allerdings gelassen. Von Marcus Bierlein (16.11.2015)


Flaute-Saison im Vogelparadies Linum (28.10.2015)
Auf vielen Feldern der Region sind sie derzeit zu sehen. Doch unbestritten die meisten Kraniche gibt es auf ihrem angestammten Schlafplatz in Linum. Allerdings ist der Rastplatz im Rhinluch von den Spitzenzahlen der vergangenen Jahre bei den gefiederten Übernachtungsgästen weit entfernt – aus vielen unterschiedlichen Gründen.



Quarzgrube in Brenig Lebensraum nicht nur für Turteltauben Von Bettina Thränhardt BORNHEIM. Einst wurden hier Bodenschätze abgebaut, heute ist sie Lebensraum für bedrohte Arten. Die Quarzgrube Brenig steht seit 1996 unter Naturschutz, seit 2009 kümmert sich der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) um die Pflege der etwa 18 Hektar großen Fläche. (24.08.2015)

 



Neue Geräte für die Naturschutzarbeit
Kreissparkassenstiftung unterstützt den BUND
Jetzt können sie richtig loslegen dank neuester Technik: die Bundesfreiwilligen Nils Küpper und Gustav Michels sowie der Betreuer der Bufdis, Eduard Keller (v.l.).
Rhein-Sieg-Kreis (den). Der BUND betreut, auch in Zusammenarbeit mit dem Vogelschutz-Komitee und weiteren Vereinen, mit zahlreichen Ehrenamtlichen etwa 80 Hektar Biotopflächen. Diese Flächen liegen vor allem im Projekt der Obstblütenlandschaft Botzdorf-Hennesenberg, im Siebengebirge auf der Wolkenburg und im Nachtigallental, im Pleisbach- und im Naafbachtal sowie in Windeck-Röcklingen. (17.06.2015)


Quarzsandgrube in Brenig Naturschützer freuen sich über große Bienenkolonien (25.05.2015) BORNHEIM-BRENIG. Richtig viel gesungen wird derzeit zwischen dem Heimatblick in Roisdorf und der Quarzsandgrube in Brenig, sagt Achim Baumgartner, Sprecher des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) im Rhein-Sieg-Kreis. Zahlreiche Vögel brüten derzeit in dem Naturschutzgebiet.




Obstblüten-Projekt (22.05.2015)
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/bornheim/Typische-Landschaft-des-Vorgebirges-article1637687.html


Handarbeit für wilderen Teufelswald Im Naturschutzgebiet „Zarth“ wird das landesweit bedeutende Moor sensibel revitalisiert (20.06.2014)
PDF - Zarth2014





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 http://www.eler.brandenburg.de



Zuflucht für Zauneidechse & Co
PDF zum Artikel






 
Stiftung Warentest Zur Fragwürdigkeit eines neuen Vergleichs von Spenden empfangenden Organisationen

  • Vögel, Heft 02/13, 52 - 57 Unterwegs mit Wildgänsen Gänseforscher folgen Gänsen in die Arktis Dr. Helmut Kruckenberg berichtet aus dem u.a. vom VsK geförderten Forschungsprojekt zur Erkundung der Zugwege und deren „Trittsteine“ sowie der Brutökologie der nordischen Blessgänse auf der Eismeer-Insel Insel Kolguev.  
  • Auf der Suche nach dem Boky Boky - Biologe T. Schneider untersucht das Verhalten von Schmalstreifenmungos in Madagaskar (von Klaus Heimer 13.09.2013)
  • Vogelschutz Dr. Eberhard Schneider
    In:  Fest der Polizei:  miteinander – füreinander.  Erfurt 05. Oktober 2013, DPG Thüringen e. V.  (ed.), S. 69.
  • Filmreifer Zwist unter Vettern in Achern Streuobstwiese macht zwei Cousins zu Widersachern / Jagdfreie Zone in Gamshurst mögliches Vorbild (07.03.2013)
    Anmerkung:
    Die im Bericht erwähnten Streuobstwiesen gehören seit Jahren dem Vogelschutz-Komitee. Die der Jägerschaft treu ergebene Bundesregierung denkt nicht daran das Urteil es Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in ein neues Jagdgesetz umzusetzen.



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Unterstützung aus Straßburg


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Die Tageszeitung “Luxemburger Wort” (Link führt direkt zur Online-Ausgabe des Artikels) berichtete in der Ausgabe vom 19.02.2009 in einem Artikel über die Übergabe der Petition und über die vorausgegangene Pressekonferenz, die zusammen mit der„Association luxembourgeoise pour la protection des animaux“ (Alpa) durchgeführt wurde.
(Hier die PDF-Version des Zeitungsartikels 440 KB)

Die Petition wird indes fortgeführt… >>>Zur Petition http://www.so-nicht-minister-lux.eu