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Bayern: Tollwut-Schilder müssen entfernt werden

Bayern: Tollwut-Schilder müssen entfernt werden

 Die Schilder »Tollwut - gefährdeter Bezirk« (ein Freibrief für das Töten von Füchsen) müssen in Bayern entfernt werden. Dazu hat das Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit in einem Rundschreiben alle Regierungsbezirke aufgefordert.
Grund: Deutschland gilt seit 2008 nach den internationalen Kriterien der »Weltorganisation für Tiergesundheit« offiziell als tollwutfrei.

 

Da seitdem kein Tollwutfall bei Haus- oder Wildtieren aufgetreten ist, gibt es auch keine »gefährdeten Bezirke« im Sinne des § 8 der Tollwutverordnung mehr.
»Gebietsweise noch immer vorhandene Schilder führen in der Bevölkerung z. T. zu Verunsicherung, was die Sicherheit der eigenen Person oder die von Haustieren betrifft«, heißt es in dem Schreiben aus dem Staatsministerium. »Wir bitten daher, über die Kreisverwaltungsbehörden bei betroffenen Gemeinden die Entfernung der Schilder zu veranlassen.«
 

 

Lesen Sie das Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit: "Tollwutfreiheit Deutschland - Aufhebung gefährdeter Bezirke":

 http://www.abschaffung-der-jagd.de/downloads/tollwutfreiheit.pdf

offenen Brief von der Volksinitiative "Rettet Brandenburg" an den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck

Liebe Freunde, Sympathisanten und Mitleser!

Sie alle erhalten heute einen offenen Brief von der Volksinitiative "Rettet Brandenburg", der Vertretung von über 50 Brandenburger Bürgerinitiativen, der sich an den SPD Ministerpräsidenten unseres Bundeslandes Brandenburg richtet. Wir haben an alle Empfänger die Bitte, nehmt ihn nicht allein zur Kenntnis, sondern verschickt ihn an alle Bekannten, Freunde, Familienmitglieder und Kollegen. Verteilt ihn bitte auch an Eure Nachbarn und Sportsfreunde. Nur so können wir gemeinsam absichern, dass bald jeder von den Ungereimtheiten der s.g. Energiewende bessere Kenntnisse hat, als es bisher in der Öffentlichkeit zugegeben wird. Es ist nicht allein deshalb wichtig weil wir bald Wahlen haben und jeder die Verlässlichkeit der Parteien und zur Wahl stehenden Mitbürger bewerten können muss. Es ist auch wichtig, ob die zur Wahl anstehenden Kandidaten auch das Wohl von uns allen bisher mitTaten auf Ihrer Agenda hatten. Wer sich lediglich dafür einsetzte, dass es einigen im Land immer besser geht und viele dafür bezahlen müssen, der sollte am Wahltag dafür auch die Quittung erhalten. Deshalb – klärt auf und legt den Scharlatanen unter den Politikern das Handwerk!

Mit besten Grüßen in die Runde

Hans Jürgen Klemm

Sprecher der Bürgerinitiative
"Hände weg vom Liepnitzwald"
www.pro-liepnitzwald.de


offener Brief an den Ministerpräsidenten, Matthias Platzeck

Vogelzug im Rhinluch

Vogelzug im Rhinluch
Ein Sachstandsbericht aus Linum, 26.08.2013 

Den Anfang machten wieder die Stare, die seit gut vier Wochen, wie alljährlich,  in einem sich kontinuierlich vergrößernden Schwarm von Jungvögeln sich um das Linumer Teichgebiet sammeln und reichlich Nahrung finden. Doch der diesjährige herbstliche Vogelzug ist in Gang gekommen. Täglich ziehen Trupps verschiedenster Vogelarten umher; Finkenvögel oder auch Kiebitze in größerem Schwarm.


(Brandenburger Impressionen - Wir danken der Autorin Birthe Lindholm Pedersen für die freundliche Genehmigung.)




Die Saison war nicht schlecht; dank reichen Angebots an Mücken und anderen Fluginsekten waren z. B. die Mehl- und Rauchschwalben erfolgreich in der Jungenaufzucht. Allein an den Gebäuden der Landpension Adebar (www.landpension-adebar.de), zugleich unserem Bürostandort, wo sie zur Freude aller sich - mit überall sichtbaren Hinterlassenschaften an Wänden usw. – wohnlich eingerichtet haben, befinden sich ca. 40 Nester beider Arten, die fast alle erfolgreiche Bruten aufzuweisen hatten. Die Weißstörche im „Pensionshorst“ auf dem hohen Schornstein haben ihre drei Jungen bravourös aufgezogen Sie waren der erfolgreichste Horst in Linum, der als einziger drei ausfliegende Junge brachte. Diese flogen am 10. August gegen 06:30 h ab, um zusammen mit den anderen Jungstörchen des Ortes dem Überwinterungsgebiet zuzustreben.

Die beiden Altstörche verließen am Vormittag des 14. August ihr Domizil. – Guten Flug!, und gute Rückkehr in 2014 zur „vogelfreundlichen Landpension Adebar“, die das VsK für diese Wohlgesonnenheit gegenüber den Gefiederten  ganz besonders auszeichnet! - Für ein paar Tage blieb noch der Einzelstorch am Ort, der auch am Pensionshorst immer wieder für heftige Abwehr sorgte, wenn er dort seine aufdringlichen Besuche abstattete.

Im Teichgebiet sind wohl mehrere Bruten der Eisvögel ausgeflogen. Ende Mai waren die ersten Beobachtungen der Jungvögel fällig gewesen. Sie finden im Fischbestand des Gebietes ihre Nahrung so wie ein Trupp Kormorane, die sich ein Stelldichein geben. So auch die Seeadler aus dem am Alten Rhin gelegenen Horst, aus dem diesmal drei Jungvögel ausflogen. Vorerst mit den Elterntieren gemeinsam, sind sie im Teichgebiet beim Beutefang erfolgreich. Die Große Rohrdommel war diesen Sommer wieder zu bestätigen, und ein  schweizerischer Ornithologe beobachtete Ende Juli auch eine Zwergdommel.  Die Flussseeschwalben haben wohl auch einen Bruterfolg. Die Rohrweihe hat ihren altvertrauten Brutplatz im weitläufigen Schilfbestand der Teiche erfolgreich besetzt gehabt. Erneut war mindestens ein Kranichpaar im Erlenbruchwald der Teichlandschaft zur Brut geschritten; über den Erfolg liegen noch keine Beobachtungen vor.

Den Sommer über hielten sich in der Region wieder etwa 150 – 200 Kraniche auf, die auf den Wiesen und sonst freien Flächen gut zu beobachten waren. Inzwischen stellen sich für die Übernachtung im Teichgebiet bereits mehr als 500 der großen grauen Vögel ein. Der Wasserstand in unseren dafür vorgehaltenen „Schlafteichen“ ist für die Kraniche auf die spezifische „Schlafhöhe“ von etwa 10 cm eingestellt. In der Morgendämmerung, wenn die Tagesgeräusche noch gering sind, kann man vor unserem Büro in der Ortsmitte sehr gut die weit hin tragenden Rufe der „Vögel des Glücks“ vernehmen. – Nun werden es täglich mehr werden, die sich zur Übernachtung einstellen und morgens zu den passenden Nahrungsflächen in der Umgebung fliegen. -  Ob bis zum Höhepunkt des Kranichzuges Ende Oktober es wieder an die 80.000 Stück sein werden?

Auch die Wildgänse haben sich schon vor Wochen in großer Zahl eingestellt, um auf der großen Wasserfläche „ihres“ Teiches zu mausern und auf den benachbarten Grünlandflächen zu weiden. Wesentlich sind es derzeit noch Graugänse, die nun durchgemausert sind und auch wieder zu entfernter liegenden Nahrungsflächen ziehen; aber bald werden sich nordische Blessgänse und andere Gäste aus dem hohen Norden hinzu gesellen. Auch da ist wieder mit über 80.000 Vögeln zu rechnen, die bis zum Zufrieren der großen Teiche hier ihre Nachtruhe und Tagesaufenthalte finden werden. – Ohne irgendeiner jagdlichen Verfolgung ausgesetzt zu sein! Denn bei uns herrscht absolute Jagdruhe.

Um den ziehenden Limikolen Rast- und  Nahrungsflächen zu bieten, wurde aus  einigen Teichbecken das Wasser abgelassen. Es herrscht da nun ein reges Treiben, ein Kommen und  Gehen dieser rastlosen Vögel auf dem Zug zur Überwinterung. Da gibt es im Teichgebiet beste Beobachtungsmöglichkeiten – vorausgesetzt man hat eine gute Optik zur Hand.   ÖRDLICH GERICHTETEN

Ein echtes „Schmankerl“ für den Vogelfreund findet sich schließlich in den Bienenfressern! Ja - diese lebhaft gefärbten Vögel mit ihrem hohen trillernden Ruf sind im Rhinluch anzutreffen. Ein Trupp von mehr als 22 Tieren machte sich heute zu eigen, dass unsere großen Wiesen an der Alten Rhinschleuse noch nicht gemäht wurden. Da finden sich zahlreiche Großinsekten wie Heuschrecken usw.. Jedenfalls war gut zu beobachten, wie die bunten Vögel von ihrem Ansitz auf einer Telefonleitung aus ihre Beute erhaschten. Zwar könnte das auch ein ziehender Trupp sein, doch war die Art bereits im Vorjahr einem Feldornithologen aufgefallen und auch in diesem Sommer hat er weiderholt seine Beobachtungen gemacht. Da sich in dem Schwarm auch Jungvögel befinden, ist davon auszugehen, dass der Bienenfresser im Rhinluch brütet. Noch ist der Brutplatz selbst unentdeckt und es ist eine spannende Frage, wo in dieser weithin flachen Landschaft die Vögel eine Steilkante für ihre Bruthöhlen gefunden haben.

Ein typischer Vogel der Luchlandschaft ist der Bienenfresser ja nicht. Aber wenn diese eher mediterrane und wärmeliebende  Spezies im Zuge ihrer nach nördlich gerichteten Expansion des Verbreitungsgebietes, im vermuteten Zusammenhang mit klimatischen Änderungen, mit Wiederbesiedlung ehemaliger Brutplätze aufscheint und neue Areale einbezogen werden, trägt das sehr zum Erleben der Vogelwelt bei. – Jedenfalls ist das Obere Rhinluch für jeden Vogel- und Naturfreund ein lohnendes Ausflugsziel und für manche vogelkundliche und andere Überraschung gut. So zählen auch Biber und Fischotter zu jenen, denen man im Teichgebiet ganz unvermittelt gegenüber stehen kann. Mit etwas Beobachterglück sogar bei vollem Tageslicht…. .                 

Dr. E. Schneider

Pressemitteilung: Flussvertiefungen - Bürgerbeteiligung geht anders!

Flussvertiefungen: Bürgerbeteiligung geht anders!

Zu den geplanten Vertiefungen von Elbe und Weser erklärt Dr. Valerie Wilms, Berichterstatterin für maritime Politik:

Staatssekretär Ferlemann soll sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wenn er sagt, die Flussvertiefungen an Elbe und Weser werden auch nach dem Gerichtsurteil umgesetzt. Denn das ist Bürgerbeteiligung a la Bundesregierung: Einflussnahme der Bürger vorgaukeln und dann darauf verweisen, dass Einwendungen ohnehin nichts mehr am Projekt ändern könnten. Echte Bürgerbeteiligung geht anders! Jetzt ist zuerst der Europäische Gerichtshof am Zuge. Dessen Urteil muss abgewartet werden. An einer echten Klärung des Problems scheint das Verkehrsministerium nicht interessiert.

Dass beim Europäischen Gerichtshof beide Verfahren zur Weser- und zur Elbvertiefung zusammengelegt werden sollen, begrüßen wir. Das Gericht muss jetzt gründlich überprüfen, ob ein weiterer Ausbau vor allem der Elbe die Gewässerqualität nachhaltig verschlechtert. Wir sehen hier eine große Schwachstelle in der Ausbauplanung. Ein einfaches Gutachten Hamburgs wird nicht ausreichen, um die Richter vom Gegenteil zu überzeugen.

--

Matthias Schröder

Büroleiter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Büro Dr. Valerie Wilms MdB

Deutscher Bundestag

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Platz der Republik 1

11011 Berlin

Büro:

Dorotheenstraße 101

Jakob-Kaiser-Haus Süd

Raum 3.649

Fon +4930-22771685

Fax +4930-22776289

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www.valerie-wilms.de

http://twitter.com/@WilmsVal

 

Schöne heile Züchterwelt

Ob Greifvogel oder Wellensittich, Kranich oder Zaunkönig –
Züchter nutzen zur Vermarktung ihrer Vögel gerne das Internet.
Es gibt spezielle Seiten für Papageien und Sittiche, für Tauben und Hühner usw.
Auf manchen Seiten kann man alle Arten anbieten und natürlich auch suchen.
Das wohl größte Angebot gibt es in Deutschland beim Vogelnetzwerk.
Beim Niederländischen Vogelmarktplatz inserieren Züchter aus fast ganz Europa.
Bei den Niederländern fiel mir am 30. August 2013 eine Anzeige besonders auf.
Dort inseriert ein angeblicher Züchter zwei männliche Vögel zu je 500 € und ein Zuchtpaar für 1250 €.  Das gehört ja schon fast zur Normalität.
Nicht normal sind die Bilder, die dort gleichzeitig aus dieser „Zuchtanlage“ gezeigt werden.
Ein einzelner Eisvogel hinter Gittern, das Füßchen, am Bein wo der Ring sitzt, sieht seltsam
zerquetscht  aus. Ein unglaublich trauriges Bild bieten die beiden Vögel in ihrem Gefängnis – im wahrsten Sinn hinter Gittern. Die beiden Jungvögel in einer Art Wäschewanne erinnern eher an eine Batterieaufzucht.

Schöne heile Züchterwelt
http://www.vogelmarkt.net

Wie leben Eisvögel wenn sie nicht unter verschärften Bedingungen
eingekerkert werden?
Eisvogel  MG 6242 2
Ich zitiere
„Der Eisvogel lebt an mäßig bis schnell fließenden oder auch stehenden klaren Gewässern“.
„Er jagt auf Warten am Gewässerrand stehend oder aus dem Rüttelflug nach Kleinfischen und Wasserinsekten“.
Noch Fragen?
Rosemarie Noeske
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